Kundenspezifische Sensorsysteme
Einen Großteil der von uns gefertigten Sensorsysteme entwickeln wir in enger Kooperation mit dem Kunden. Dabei können Form, Größe und Auflösung des Meßwandlers, ob starr oder flexibel, in weiten Bereichen skaliert und auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden.
Auf Wunsch erarbeiten wir auch Lösungen zur Integration des gesamten Sensorsystems in Ihre Applikation. Dies umfaßt sowohl mechanische Träger-Konstruktionen als auch die Anpassung der Hard- und Software. Dabei stehen wir stets in engem Kontakt mit unseren Kunden, um eine speziell auf die Anwendung zugeschnittene Lösung zu erarbeiten. So ist es uns möglich, Ihnen ein Komplettsystem an die Hand zu geben, welches optimal auf Ihre Anforderungen zugeschnitten ist. Sprechen Sie uns an, wir unterbreiten Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot!
Mensch-Roboter-Kooperation
Das Institut für Prozessrechentechnik, Automation und Robotik (IPR) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) forscht auf dem Gebiet der Mensch-Roboter-Kooperation. Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 588 "Humanoide Roboter" wurde ein Prototyp eines anthropomorhen Manipulators aufgebaut. Dessen Unterarm wurde von Weiss Robotics mit einem zylinderförmigen Messwandler ausgestattet, um die Bewegungen des Arms durch Berührung gezielt dirigieren zu können.
Der flexibel ausgeführte Messwandler besitzt eine Auflösung von 23 x 10 taktilen Meßpunkten und eine räumliche Auflösung von rund 16mm. Die Außenmaße des Meßwandlers betragen 375 x 175 mm. Er wurde auf einer ebenfalls von Weiss Robotics konzipierten Trägerkonstruktion aufgebracht. Voraussetzung bei der Konstruktion des Meßwandlers war ein besonders kompakter Aufbau der Signalaufbereitungs-Elektronik, da im Inneren des Zylinders das Unterarm-Gelenk des Manipulators samt Antrieb Platz finden sollte.
Stoßfänger für mobile Serviceroboter
Der Serviceroboter Hermes des Instituts für Meßtechnik der Bundeswehr-Universität München wurde zur intelligenten Kollisions-Analyse mit einem Stoßfänger-Sensor ausgestattet. Rund um die Fahrplattform wurden 12 Sensormodule mit einer Höhe von 300 mm angebracht. Mit ihnen ist der Roboter in der Lage, Hindernisse bei Berührung sicher zu unterscheiden und angemessen zu reagieren.
Digikuh – Erfassung von Massagedruckprofilen in Melkmaschinen
Kernstück des Meßgeräts „Digikuh“ ist ein zitzenförmiger taktile Meßwandler, mit dem die wirkenden Kräfte im Melkbecher-Innenraum einer Melkmaschine in Echtzeit erfasst werden können. Dadurch lässt sich feststellen, ob die Maschine korrekt arbeitet oder eine Gefahr für die Tiere darstellt. Der Meßwandler besteht aus einem zylinderförmigen und einem konischen Teil und besitzt insgesamt 64 Sensorzellen, von denen sich 5 x 8 auf dem Zylinder und 3 x 8 auf dem Konus befinden.
Hiermit ist eine besonders genaue Messung im Konus möglich, der dem empfindlichen Drüsengewebe einer echten Kuhzitze entspricht.





